mit Bezug zu: Spinoza, "Nominalismusproblem", Grenzbegriffe "Indien", "Orient"
In English: Short Introduction | En français: Brève introduction | Magyarul: rövid bevezető | På svenska: Kort introduktion | краткое введение | In italiano: Breve introduzione | En español: Breve introducción
23.02.2026
Es war in jener eigentümlichen Zeit, als wer auf der Merneptah‑Stele zum ersten Mal den Namen "Israel" in Stein ritzte, nicht als Reich, sondern als Randnotiz im Bergland Kanaans, und während irgendwo zwischen Nil und Wüste ein Kind im Schilf lag; dieses Kind, das später Mose heißen sollte.
Das Ägypten jener Zeit unter Pharao Sethos II. bestand aus einem Hof, der seit Echnaton und Nofretete ohnehin misstrauisch war gegenüber jeder Form von religiöser Innovation, nachdem der eine Gott des Aton so schmählich gescheitert war, weil er zwar philosophisch interessant, aber politisch unpraktisch gewesen war; in dieser Welt also wuchs Mose auf, ohne Herkunftspapiere, ohne klare Abstammung, bei einer einfachen Pflegefamilie, mit einem Tuch aus grobem Stoff, das ihn einst im Schilf bedeckt hatte.
Historisch ist Echnaton ein Pharao im 14. Jahrhundert vor der Achsenzeit, der den Tempelkult zentralisieren und die Priesterschaft entmachten wollte, ein politischer Reformer, mit der Exklusivität eines einzigen Gottes Aton. Die religiösen Umbrüche Echnatons wirkten nach, die ägyptische Gesellschaft war traumatisiert, die Erinnerung an den 'Ketzerkönig' lebendig, die Priesterschaft war extrem wachsam gegenüber religiöser Abweichung. Doch diese Tempel waren Banken, Arbeitgeber, Verwaltungszentren. Sie zu schließen, führte zu einem allmählichen wirtschaftlichen Verfall. Nofretete war diejenige, die mit ihm regierte, öffentlich auftrat, rituelle Handlungen vollzog, politische Entscheidungen mittrug, als 'zweiter Pharao' dargestellt wurde. Nach seinem Tod kam es zu einer gewaltsamen Gegenreaktion, zur Zerstörung seiner Tempel, zur Auslöschung seines Namens auf der Königsliste - alle sehen die Leere -, zur Rückkehr zum Hauptgott Amun und zur Re‑Stabilisierung der Priesterkaste. Allerdings schwächen die nachfolgenden Pharaonen allmählich bis zur Zeit des Exodus - wahrscheinlich gegen Ende des 13. Jahrhunderts - den Kult Amuns ab zugunsten eines Kults des Wüstengottes Seth.
Als Moses alt genug war, um zu begreifen, dass die ägyptische Arbeitsverwaltung für Männer ohne Herkunft keinen Platz vorsah, floh er, nicht aus heroischem Mut, sondern aus der schlichten Einsicht, dass ein Mann, der nicht einmal als Hilfsschreiber registriert werden kann, in einem Reich der Listen keine Zukunft hat; so gelangte er nach Midian, wo er an einem Brunnen auf eine Frau traf, die nicht nur Wasser schöpfte, sondern Bedeutungen: Zippora. Die Bevölkerung in Midian hatte sich einige Fertigkeiten erarbeitet, in denen sie auf Augenhöhe mit dem ägyptischen Reich standen, unter anderem in der Verarbeitung von Kupfer. Midian war ein Raum - ein Netzwerk von Gruppen, die im nordwestlichen Arabien und südlichen Jordanien lebten. Geografisch umfasst das Nordwest-Saudi-Arabien, insbesondere die Region Tabuk, Al-Badʿ, Magna, das südliche Jordanien, Negev, und Teile der Sinai-Halbinsel. Sie hatten keine einheitliche Architektur, Bestattungskultur oder Sprache. Außer einer typischen Keramik ist wenig überliefert, so dass alles darauf hindeutet, dass 'Midian' eher ein Konföderationsbegriff war.
Als Zippora das Tuch sah, das Moses einst im Schilf bedeckt hatte, erkannte sie, dass dieser Mann nicht einfach ein heimatloser Hirte war, sondern ein Träger einer Geschichte, die älter war als seine eigenen Worte. Zippora, Tochter Jitros, war eine Frau, die in einer Welt von Stammesgöttern und lokalen Orakeln den Verdacht hegte, dass all diese Götter nur schlecht gekleidete Metaphern sein könnten; dass die Welt nur dann Sinn ergibt, wenn man sie als eine einzige, unteilbare Wirklichkeit denkt.
Sie gebiert Moses zwei Söhne. Es ist Zippora, die die Situation erkennt, das Messer nimmt und und ihre Söhne beschneidet, ihnen das Zeichen der Zugehörigkeit zu demjenigen Volk gibt, dem sie die Muster des Tuches aus dem Schilf zuordnen kann. Die junge Familie begibt sich daraufhin auf den Weg in die Stadt des Pharaos, wo der verschleppte Teil der Führung des israelischen Volkes als Sklavinnen und Sklaven schuften musste. "Israel ist verwüstet, sein Same ist nicht mehr", heißt es übertreibend auf der Merneptah-Stele. Die Eltern erkennen zuerst das Tuch, dann ihren Sohn und gestehen, dass sie einst ein Kind im Wasser aussetzten.
Diese verschleppte Elite, einst unter Sethos II. und seinen Nachfolgern als Arbeitskräfte aus dem Bergland Kanaans nach Ägypten gebracht, hatte einen Ältestenrat. Zippora und Moses hatten in Aaron einen Fürsprecher gefunden. Denn Zippora hatte auf dem Weg nach Ägypten Anzeichen aufgefunden, die eine ökologischen Katastrophe ankündigten. Der Ältestenrat billigte Zipporas Vorschlag, um eine Audienz beim Pharao Sethos II. zu bitten, um die ägyptische Gesellschaft zu warnen. Mürrisch schaut dieser von seinem Thron auf das Paar aus dem verslavten Volk. Ihm und der anwesenden Priesterschaft drohen alsbald die Pupillen aus den Höhlen zu fallen, denn erstaunt stellen sie fest, dass es nicht Moses ist, der das Wort ergreift, sondern es ist Zippora, die beginnt, entgegen der damals in Ägypten vorherrschenden Sitte, zum Pharao zu sprechen.
Dieser reagiert verärgert: "Ihr seid faul. Ihr wollt euch doch nur der Arbeit entziehen! Eine Dürre-Katastrophe? Meine Priester berichten nichts dergleichen. Absofort müsst ihr bei gleicher Ziegelzahl ohne Stroh auskommen! Eure Aufseher werde ich stärker in Härte schulen, sie werden euch bestrafen!" Daraufhin wird Moses von einer Gruppe israelitischer Vorarbeiter zur Rede gestellt: "Du hast alles schlimmer gemacht. Der Pharao hasst uns jetzt noch mehr. Wir wollten keinen Ärger". Moses seufzt gegenüber Zippora: "Du hast dem Pharao Angst gemacht. Ich glaube nicht, dass er dich verstanden hat. Ich fürchte, Du musst es ihm genauer erklären".
Widerwillig wird Zippora und Moses eine zweite Audienz gewährt. Sie erzählt Pharao Sethos II., dass die Nilflut schwankt, die Landwirtschaft sei am Limit, die Verwaltung überfordert, das Klima instabil. Zippora stammt aus einer mobilen, natur- und wüstenkundigen Kultur, sie könne diese Muster erkennen: "Wenn die Nilflut zu niedrig ist und die Hitze steigt, kippt das Wasser. Es verfärbt sich rot. Wenn das Wasser kippt, fliehen die Frösche. Wenn die Frösche weg sind, kommen die Mücken. Wenn die Mücken kommen, folgen die Fliegen. Wenn die Fliegen kommen, wird das Vieh krank. Wenn das Vieh krank ist, werden die Menschen krank. Wenn die Jahreszeiten verrückt spielen, fällt die Ernte aus. Wenn die Ernte ausfällt, kommen die Heuschrecken. Wenn die Vegetation stirbt, werden die Sedimente sich lösen und Brände entstehen, bis Sandsturm und Feuer den Himmel verdunkeln. Wenn das alles passiert, wird es der ägyptischen Gesellschaft dermaßen schlecht ergehen, dass in einem Bürgerkrieg alle ihre ersten Söhne verlieren werden".
Eine Zeitlang sieht der Pharao sie an. Er runzelt die Stirn. Auch die Priesterschaft ist so stille und stumm, dass es möglich ist, die Menschen atmen zu hören. Doch dann setzt Sethos II. an. Ein pharaonisches lautes Lachen erfüllt den Saal. Die Priester unterstützen unmittelbar ihren König darinnen. "Macht eure Arbeit", meint der Pharao noch schmunzelnd, bevor er sie hinausgeleiten lässt.
Aber die Plagen treten ein, eine nach der anderen. Die Krisen bedrängen die ägyptische Gesellschaft, der Pharao Sethos II. wird nervös. Nachdem die Vegetation abgestorben war, die Ernte ausgefallen, und schließlich Brände und Sandstürme den Himmel zu verdunkeln begannen, wird er panisch und hält seine Priester an, den Papyrus Bremner‑Rhind anzuwenden, insbesondere die Schrift für das Niederwerfen des Apophis, des Gottes der Finsternis. Und so vollzogen die Priester gemäß der Vorgabe des Papyrus Beschwörungen gegen Apophis, nächtliche Schutzrituale, verwendeten apotropäische Formeln und studierten kosmologische Texte über die Gefährdung der Sonne, sie vollzogen Anweisungen, wie man die Ordnung Ma'at in der Nacht bewahrt.
Amenmesse, direkter Vorgänger von Sethos II., ist ein in der Forschung umstrittener König und es gibt verschiedene Auffassungen darüber, wann seine Regierungszeiten anzusetzen sind. Er war wahrscheinlich der Sohn des Pharaos Merenptah und dessen Gattin Tachat, einer Tochter Ramses II. Merenptah war mit seiner Schwester Isisnofret II. und außerdem wahrscheinlich mit Tachat, der Mutter des späteren Pharao Amenmesse, verheiratet. Aus der Ehe mit Isisnofret II. sollen Sethos II., auch Sethos-Merenptah genannt, der aktuelle Pharao und Nachfolger Amenmesses, sowie die spätere Pharaonin Tausret hervorgegangen sein. Nach einer Meinung war Amenmesse mit dem bereits unter Merenptah und für kurze Zeit unter Sethos II. belegten Vizekönig von Kusch, Messui, identisch. Demzufolge wäre er für die Dauer von vier Jahren (1203-1199) Gegenkönig zu Sethos II. gewesen. Er wurde entmachtet, verdrängt und ins Exil geschickt, so dass er sein Gegenkönigtum in Oberägypten einrichtete. Er hatte Unterstützer im Priestertum vor allem in Theben, und war militärisch erfahren. Denn Ramses II und seine Nachfolger hatten den Kult um den Seth, den Gott der Wüste, des Chaos, der Stürme und der Gewalt, stark gefördert, aber den um Amun, einen Wind- und Fruchtbarkeitsgott, geschwächt und damit die thebanischen Priester verärgert.
Ein solcher thebanischer Priester hatte einen Bruder, der ebenfalls Priester war, allerdings unter Sethos II. Mit Hilfe dieser Verbindung hat Amenmesse erfahren, in welcher Lage sich das Reich in Unterägypten befindet. Er entscheidet, dass die Bedingungen weniger für einen militärischen Angriff im herkömmlichen Sinn eignen, sondern für einen Putsch im Schutz der damit nützlichen Dunkelheit und Verwirrung. Gleichwohl bemerkt ein midianitischer Händler rechtzeitig die sich nähernde Mörderbande und warnt Zippora. Sie weist die Israeliten ein, dass sie sich schützen können, mit Hieroglyphen, die ein religiöses ägyptisches Tabu ausdrücken. Sie bringen die Zeichen 𓋴𓂧𓈙𓂋 - sdšr an ihren Türen an, sie bedeuten etwas rot zu färben, rot wie Lammblut. Die Schergen Amenmesses verschonen sie.
Schließlich bitten Zippora und Moses abermals um eine Audienz bei Pharao Sethos II., der völlig verzweifelt auf seinem Thron kauert, mit trüben Augen. Auch der erste seiner Söhne war ermordet worden. Die Schergen hatten deutliche Zeichen ihres Gegenkönigs hinterlassen. "Was wollt ihr?" fragt er gereizt.
"Bitte gib unserem Volk die Gelegenheit, in die Wüste zu ziehen und ein Opferfest abzuhalten", sagt Zippora.
"Ein Opferfest?", die Stimme des Pharaos zittert. "Gut, ich gewähre das", der Pharao schaut etwas verstohlen in Richtung seiner Priester, dann wieder zu Zippora: "Bitte geht, geht mir aus den Augen!"
Es ist allerdings so, dass Zippora nicht die ganze Wahrheit gesagt hat. Die Israeliten kehren nicht zurück. Es ist ein Karawanenführer, der Sethos II. übermittelt, dass die Versklavten fliehen, und der Pharao entsendet wütend seine Truppen. Und da die Dürren, die schon den Nil als erste Plage haben umfallen lassen, nicht vorbei sind, da der Klimawandel sich fortsetzt, weiß nur die aus Midian, dass das Rote Meer schon länger dürstet, schon länger nicht mehr überall so tief ist. An einer entsprechend passierfähigen Stelle durchqueren sie das Beckengebiet zwischen Sandbänken und Wattflächen. Auch ist es Zippora, deren Kenntnis des Sternhimmels und des Sonnenstandes ihnen erlaubt, durch die Wüste zu navigieren, jenseits der von den Philistern bewohnten Gebiete. Es ist Zippora, die mit einem Händler um ein Stück Zedernholz feilscht und ihnen zeigt, wie sie damit Wasser reinigen können, so dass es trinkbar wird.
Als die Gruppe den Berg Sinai erreicht, schlagen sie Lager auf. Ihre Kundschafterinnen und Kundschafter finden aber für lange Zeit keine Möglichkeit, weiter in den Norden vorzudringen. Die Philister sind zu mächtig, ähnlich die alte Stadt Jericho. Zippora verbringt den Rest ihrer Tage damit, Philosophie zu unterrichten: "Denke nicht in Bildern, sondern in Prinzipien", "Verwechsle nicht das Zeichen mit der Sache", "Vermeide Dualismus, wenn er die Welt verdoppelt", "Ein Bild ist nur ein Bild ist nur ein Bild", "Kein Bild zeigt die Wahrheit".
Es ist Josua, Sohn Nuns, der eines Tages eine Begegnung macht. Er begegnet Rahab, geflohen aus Jericho, illegitimes Kind einer Verbindung eines Mitglieds der dortigen Oberschicht mit einem niederen Mann, bis zur Flucht in Gefangenschaft versteckt. Die Tochter Jerichos konvertiert und heiratet Josua. Sie verrät den Israeliten geheime Gänge, die in die Troja ähnlichen alten Untergemäuer der Stadt Jericho führen. So gelingt es, einen entscheidenden Schlag gegen die Oberschicht durchzuführen. Endlich steht der Rückkehr nach Kanaan nichts mehr im Wege.
Die Generation der Rückkehrenden mit der Philosophie der Zippora im Gepäck trifft in den Dörfern der Berge Kanaans auf die kopflos zurückgelassenen Stämme der Richterzeit. Diese hatten in der Abwesenheit ihrer Oberschicht begonnen, einen Kult um das Bild eines Goldenen Kalbs zu etablieren, da sie sich auch in anderen Fragen Rat bei benachbarten Völkern geholt hatten. Es sollte einige Auseinandersetzungen andauern, bis die Wiederkehrenden damit überzeugen konnten, dass es nicht vernünftig ist, das Bild eines Goldenen Kalbes anzubeten. Als einen künstlerischen Ausdruck der Philosophie der Zippora von der bloßen Bildhaftigkeit des Bildes entsteht schließlich die Bundeslade, das bewegliche Symbol des Symbols, die Erinnerung an die Idee als Idee.
Allerdings Generationenfolgen später, als um das dreißigste Jahr des zehnten Jahrhunderts vor der Achsenzeit der weise König Salomon verstirbt und die Königin mit ihrem Sohn zurück nach Saba zieht, beginnt der Zerfall - zunächst in zwei Reiche. Zuerst ist es der Handel, über den babylonische Amulette und so fort Eingang in die israelitische Gesellschaft finden. Es wird schwieriger, einen Partner zu finden, der nicht darauf besteht, Ishtar zu huldigen. Schließlich geraten Gebiete völlig unter die Kontrolle Babylons. Einige aus den Oberschichten, die sich weigern, religiösen Tribut zu zollen, wurden im sechsten Jahrhundert vor unserer Zeit unter Nebukadnezar II. nach Babylon entführt.
Eine spätere Generation dieser Exilanten verschriftlicht ihre Geschichte, allerdings da sie Israel nie gesehen hatten, verstehen sie nicht mehr alle Einzelheiten. Außerdem sind sie ein wenig von dem sie umgebenden Götterglauben und Geschlechterrollen beeinflusst. Und so geschieht es, dass unter ihrer Redaktion nicht die Geschichte von Zipporas Philosophie ihre Niederschrift findet, sondern statt Zippora und später Rahab handeln jetzt Moses und Josua. Überhaupt ist es insbesondere der moralphilosophische Teil, den sie erinnern und verstehen. Die Babylonier wiederum verspotten die Exilanten, vergleichen deren Vorstellungen mit der dualistischen, aber monotheistischen Religion des Zarathustra. Und so kommt es, dass die Generation der Textredaktion sich auch in der Selbstdarstellung ihrem neuen Umfeld etwas mehr anpasst. Sie ersetzen also einfach die beiden Frauen des Exodus mit der Idee eines einzigen Gottes. Aber dennoch bewahren sie in der Struktur des Textes die Geschichte, die am Ende nicht verbirgt, dass sie ist: die Geschichte der Zippora, die ihren "Blutbräutigam" vor Gott rettet (שְׁמוֹת, Exodus, 2. Mose 4, 24-25).
It was in that peculiar time when someone first inscribed the name "Israel" in stone on the Merneptah Stele, not as an empire, but as a marginal note in the hill country of Canaan, and while somewhere between the Nile and the desert a child lay in the reeds; this child who would later be called Moses.
The Egypt of that era, under Pharaoh Seti II, consisted of a court that, since Akhenaten and Nefertiti, had been suspicious of any form of religious innovation, after the one god of Aten had failed so ignominiously, having been philosophically interesting but politically impractical. It was in this world, then, that Moses grew up, without papers of origin, without clear lineage, with a simple foster family, wearing a coarse cloth that had once covered him in the reeds.
The Egypt of that time, under Pharaoh Seti II, consisted of a court that, since Akhenaten and Nefertiti, had been suspicious of any form of religious innovation, after the one god of Aten had failed so ignominiously because he had been philosophically interesting but politically impractical. Historically, Akhenaten was a pharaoh in the 14th century before the time who sought to centralize temple worship and disempower the priesthood. He was a political reformer who championed the exclusivity of a single god, Aten. Akhenaten's religious upheavals had lasting repercussions; Egyptian society was traumatized, the memory of the 'heretic king' vivid, and the priesthood extremely vigilant against religious deviation. However, these temples were also banks, employers, and administrative centers. Closing them led to a gradual economic decline. Nefertiti was the one who ruled alongside him, appearing in public, performing ritual acts, participating in political decisions, and portrayed as a 'second pharaoh'. After his death, there was a violent backlash: the destruction of his temples, the erasure of his name from the King List - everyone sees the emptiness - a return to the chief god Amun, and the restabilization of the priestly caste. However, the subsequent pharaohs gradually weakened the cult of Amun in favor of the desert god Seth until the time of the Exodus - probably toward the end of the 13th century.
When Moses was old enough to understand that the Egyptian labor system had no place for men without a proper background, he fled, not out of heroic courage, but from the simple realization that a man who couldn't even be registered as a clerk had no future in a realm of intrigue. He thus arrived in Midian, where he met a woman at a well who drew not only water, but also meaning: Zipporah. The people of Midian had developed several skills in which they were on par with the Egyptian empire, including copperworking. Midian was a space - a network of groups living in northwestern Arabia and southern Jordan. Geographically, the Midian encompasses northwestern Saudi Arabia, particularly the Tabuk region, Al-Badʿ, Magna, southern Jordan, the Negev, and parts of the Sinai Peninsula. They lacked a unified architecture, burial customs, or language. Aside from a distinctive pottery style, little has survived, suggesting that 'Midian' was more of a confederate term.
When Zipporah saw the cloth that had once covered Moses in the reeds, she realized that this man was not simply a homeless shepherd, but a bearer of a history older than his own words. Zipporah, daughter of Jethro, was a woman who, in a world of tribal gods and local oracles, suspected that all these gods might be poorly dressed metaphors; that the world only makes sense when conceived as a single, indivisible reality.
She bore Moses two sons. It was Zipporah who recognized the situation, took the knife, and circumcised her sons, giving them the mark of belonging to the people to whom she could identify the patterns on the cloth woven from the reeds. The young family then set out for the city of Pharaoh, where the deported leadership of the Israelites had to toil as slaves. "Israel is devastated, its seed is no more," the Merneptah Stele proclaimed, exaggeratingly. The parents first recognized the cloth, then their son, and confessed that they had once abandoned a child in the water.
This enslaved elite, once brought to Egypt from the mountains of Canaan as laborers under Seti II and his successors, had a council of elders. Zipporah and Moses had found an advocate in Aaron. Zipporah had discovered signs on the way to Egypt that heralded an ecological catastrophe. The council of elders approved Zipporah's proposal to request an audience with Pharaoh Seti II to warn Egyptian society. He sullenly looked down from his throne at the couple from the enslaved people. He and the assembled priests were soon astonished to find that it was not Moses who spoke, but Zipporah who, contrary to the prevailing custom in Egypt at the time, began to address the Pharaoh.
He reacts angrily: "You are lazy. You just want to shirk your work! A drought disaster? My priests report nothing of the sort. From now on, you will have to manage with the same number of bricks, but without straw! I will train your overseers more rigorously; they will punish you!" At this, Moses is confronted by a group of Israelite foremen: "You have made everything worse. The Pharaoh hates us even more now. We didn't want any trouble." Moses sighs to Zipporah: "You have frightened the Pharaoh. I don't think he understood you. I am afraid you will have to explain it to him more clearly."
Reluctantly, Zipporah and Moses are granted a second audience. She tells Pharaoh Seti II that the Nile flood is fluctuating, agriculture is stretched to its limits, the administration is overwhelmed, and the climate is unstable. Zipporah comes from a mobile culture, well-versed in nature and the desert; she can recognize these patterns: "When the Nile flood is too low and the heat rises, the water turns red. It becomes murky. When the water turns red, the frogs flee. When the frogs are gone, the mosquitoes come. When the mosquitoes come, the flies follow. When the flies come, the livestock get sick. When the livestock are sick, the people get sick. When the seasons go haywire, the harvest fails. When the harvest fails, the locusts come. When the vegetation dies, the sediments will break loose and fires will break out, until sandstorms and fire darken the sky. If all this happens, Egyptian society will suffer so badly that in a civil war, all their firstborn sons will lose their lives."
For a while, the Pharaoh looks at her. He frowns. The priesthood, too, is so still and silent that it is possible to hear the people breathing. But then Seti II begins. A loud, pharaonic laugh fills the hall. The priests immediately support their king. "Do your work," the pharaoh says with a smile, before he has them escorted out.
But the plagues began to strike, one after another. The crises beset Egyptian society, and Pharaoh Seti II grew nervous. After the vegetation withered, the harvest failed, and finally fires and sandstorms began to darken the skies, he panicked and ordered his priests to use the Bremner-Rhind Papyrus, especially the scripture for overthrowing Apophis, the god of darkness. And so, following the papyrus's instructions, the priests performed incantations against Apophis, nightly protective rituals, used apotropaic formulas, and studied cosmological texts about the sun's dangers. They carried out instructions on how to maintain the order of Ma'at during the night.
Amenmesse, Seti II's immediate predecessor, is a king whose reign is disputed in scholarly research, and there are differing opinions regarding when his reign should be dated. He was probably the son of Pharaoh Merenptah and his wife Tachat, a daughter of Ramses II. Merenptah was married to his sister Isisnofret II and also probably to Tachat, the mother of the later Pharaoh Amenmesse. From his marriage to Isisnofret II, Seti II, also called Seti Merenptah, the current pharaoh and successor of Amenmesse, and the later pharaoh Dowsret are said to have been born. According to one theory, Amenmesse was identical with Messui, the viceroy of Kush, who was already documented under Merenptah and briefly under Seti II. According to this theory, he would have been rival king to Seti II for four years (1203-1199). He was deposed, ousted, and exiled, so he established his rival kingship in Upper Egypt. He had supporters among the priesthood, especially in Thebes, and was militarily experienced. For Ramses II and his successors had strongly promoted the cult of Seth, the god of the desert, chaos, storms, and violence, but weakened that of Amun, a wind and fertility god, thereby angering the Theban priests.
One such Theban priest had a brother who was also a priest, though under Seti II. Through this connection, Amenmesse learned of the situation in Lower Egypt. He decided that the conditions were less conducive to a military attack in the conventional sense, but rather to a coup under the cover of the useful darkness and confusion. Nevertheless, a Midianite merchant noticed the approaching band of assassins in time and warned Zipporah. She instructed the Israelites that they could protect themselves with hieroglyphs expressing a religious Egyptian taboo. They placed the signs 𓋴𓂧𓈙𓂋 - sdšr on their doors; they meant to dye something red, red like lamb's blood. Amenmesse's henchmen spared them.
Finally, Zipporah and Moses again requested an audience with Pharaoh Seti II, who was hunched over his throne in utter despair, his eyes dull. His first son had also been murdered. The henchmen had left clear signs of their rival king. "What do you want?" he demanded irritably.
"Please give our people the opportunity to go into the desert and hold a sacrificial feast," Zipporah said.
"A sacrificial feast?" the Pharaoh's voice trembled. "Very well, I grant it," the Pharaoh glanced somewhat furtively at his priests, then back at Zipporah: "Please go, get out of my sight!"
However, Zipporah hadn't told the whole truth. The Israelites didn't return. It was a caravan leader who informed Seti II that the enslaved Israelites were escaping, and the Pharaoh angrily dispatched his troops. And since the droughts, which had already caused the Nile to collapse as the first plague, weren't over, since climate change continued, only Zipporah from Midian knew that the Red Sea had been parched for some time, that it hadn't been as deep everywhere for quite a while. At a suitable passable point, they crossed the basin between sandbanks and mudflats. It is also Zipporah whose knowledge of the stars and the position of the sun allows them to navigate through the desert, beyond the Philistine-occupied territories. It is Zipporah who haggles with a merchant over a piece of cedarwood and shows them how to purify water with it, making it drinkable.
When the group reaches Mount Sinai, they set up camp. However, their scouts find no way to advance further north for a long time. The Philistines are too powerful, much like the ancient city of Jericho. Zipporah spends the rest of her days teaching philosophy: "Think not in images, but in principles," "Don't confuse the sign with the thing," "Avoid dualism when it doubles the world," "An image is just an image is just an image," "No image shows the truth."
It is Joshua, son of Nun, who one day has an encounter. He encounters Rahab, a refugee from Jericho, the illegitimate child of a union between a member of the local elite and a commoner, who was hidden in captivity until his escape. The daughter of Jericho converts and marries Joshua. She reveals to the Israelites secret passages leading to the ancient, Troy-like underground structures of Jericho. This allows them to deliver a decisive blow to the ruling class. Finally, nothing stands in the way of their return to Canaan.
The returning generation, carrying the philosophy of Zipporah with them, encounters the leaderless tribes of the Judges in the villages of the Canaan mountains. In the absence of their ruling class, these tribes had begun to establish a cult centered around the image of a golden calf, having also sought advice from neighboring peoples on other matters. It would take some conflict before the returning Israelites could convince them that worshipping the image of a golden calf was not wise. As an artistic expression of Zipporah's philosophy of the mere image-like nature of the image, the Ark of the Covenant ultimately emerged - the movable symbol of the symbol, the memory of the idea as idea.
However, generations later, around the thirtieth century before time, when the wise King Solomon died and the queen returned to Sheba with her son, the disintegration began - initially into two kingdoms. At first, it was trade that allowed Babylonian amulets and other items to enter Israelite society. It became increasingly difficult to find a partner who did not insist on worshipping Ishtar. Eventually, entire territories fell under Babylonian control. Some members of the upper classes who refused to pay religious tribute were taken to Babylon in the sixth century BCE under Nebuchadnezzar II.
A later generation of these exiles recorded their history, but since they had never seen Israel, they no longer understood all the details. Furthermore, they were somewhat influenced by the prevailing beliefs and gender roles of the time. Thus, it happened that under their editorial oversight, the story of Zipporah's philosophy was not recorded, but rather, instead of Zipporah and later Rahab, Moses and Joshua took center stage. In fact, it was primarily the moral and philosophical aspects that they remembered and understood. The Babylonians, in turn, mocked the exiles, comparing their ideas to the dualistic, yet monotheistic, religion of Zoroaster. Consequently, the generation responsible for the text's editorial process adapted somewhat more to their new environment in their self-presentation. They simply replaced the two women of the Exodus with the idea of a single God. Nevertheless, they preserved the narrative within the text's structure, a narrative that ultimately does not conceal its true nature: the story of Zipporah, who saves her "bridegroom of blood" from God (שְׁמוֹת, Exodus 4:24-25).
Fue en esa peculiar época cuando alguien inscribió por primera vez el nombre "Israel" en piedra en la Estela de Merneptah, no como un imperio, sino como una nota marginal en la región montañosa de Canaán, mientras en algún lugar entre el Nilo y el desierto un niño yacía entre los juncos; este niño que más tarde se llamaría Moisés.
El Egipto de aquella época, bajo el faraón Seti II, consistía en una corte que, desde Akenatón y Nefertiti, ya desconfiaba de cualquier forma de innovación religiosa, después de que el dios único de Atón hubiera fracasado tan ignominiosamente porque, si bien filosóficamente interesante, había sido políticamente impráctico. Fue en este mundo, pues, donde Moisés creció, sin documentos de origen, sin un linaje claro, con una familia de acogida sencilla, con una tela tosca que una vez lo cubrió entre los juncos.
El Egipto de aquella época, bajo el faraón Seti II, consistía en una corte que, desde Akenatón y Nefertiti, ya desconfiaba de cualquier forma de innovación religiosa, tras el fracaso ignominioso del dios único Atón, pues, si bien filosóficamente interesante, había sido políticamente impráctico. Históricamente, Akenatón fue un faraón del siglo XIV a. C. que buscó centralizar el culto en los templos y despojar al sacerdocio de su poder. Fue un reformador político que abogó por la exclusividad de un solo dios, Atón. Las convulsiones religiosas de Akenatón tuvieron repercusiones duraderas: la sociedad egipcia quedó traumatizada, el recuerdo del «rey hereje» sigue vivo y el sacerdocio se mantiene extremadamente vigilante contra las desviaciones religiosas. Sin embargo, estos templos también eran bancos, empleadores y centros administrativos. Su cierre provocó un declive económico gradual. Nefertiti fue quien gobernó junto a él, apareciendo en público, realizando actos rituales, participando en decisiones políticas y siendo retratada como un «segundo faraón». Tras su muerte, se produjo una violenta reacción: la destrucción de sus templos, la eliminación de su nombre de la Lista Real (todos ven el vacío), el regreso al dios principal Amón y la reestabilización de la casta sacerdotal. Sin embargo, los faraones posteriores debilitaron gradualmente el culto a Amón en favor del dios del desierto Set hasta la época del Éxodo, probablemente hacia finales del siglo XIII.
Cuando Moisés tuvo la edad suficiente para comprender que el sistema laboral egipcio no tenía cabida para hombres sin una formación adecuada, huyó, no por valentía heroica, sino por la simple constatación de que un hombre que ni siquiera podía registrarse como oficinista no tenía futuro en un mundo de intrigas. Así llegó a Madián, donde conoció a una mujer junto a un pozo que no solo extrajo agua, sino también un significado: Séfora. El pueblo de Madián había desarrollado varias habilidades en las que estaban a la altura del imperio egipcio, incluyendo la artesanía del cobre. Madián era un espacio: una red de grupos que vivían en el noroeste de Arabia y el sur de Jordania. Geográficamente, Madián abarca el noroeste de Arabia Saudita, en particular la región de Tabuk, Al-Badʿ, Magna, el sur de Jordania, el Négueb y partes de la península del Sinaí. Carecían de una arquitectura, costumbres funerarias o idioma unificados. Aparte de un estilo cerámico distintivo, poco se ha conservado, lo que sugiere que «Madián» era más bien un término confederado.
Cuando Séfora vio la tela que una vez cubrió a Moisés entre los juncos, comprendió que este hombre no era simplemente un pastor sin hogar, sino portador de una historia más antigua que sus propias palabras. Séfora, hija de Jetro, era una mujer que, en un mundo de dioses tribales y oráculos locales, sospechaba que todos estos dioses podrían ser metáforas mal vestidas; que el mundo solo tiene sentido cuando se concibe como una realidad única e indivisible.
Le dio dos hijos a Moisés. Fue Séfora quien reconoció la situación, tomó el cuchillo y circuncidó a sus hijos, dándoles la marca de pertenencia al pueblo al que pudo identificar los patrones en la tela hecha de juncos. La joven familia partió entonces hacia la ciudad del faraón, donde los líderes deportados de los israelitas tuvieron que trabajar como esclavos. «Israel está devastado, su descendencia ya no existe», proclama exageradamente la Estela de Merneptah. Los padres reconocieron primero la tela, luego a su hijo, y confesaron que una vez habían abandonado a un niño en el agua.
Esta élite deportada, traída a Egipto desde la región montañosa de Canaán como trabajadores bajo Seti II y sus sucesores, contaba con un consejo de ancianos. Séfora y Moisés encontraron un defensor en Aarón. Pues Séfora había descubierto señales en el camino a Egipto que presagiaban una catástrofe ecológica. El consejo de ancianos aprobó la propuesta de Séfora de solicitar una audiencia con el faraón Seti II para advertir a la sociedad egipcia. Desde su trono, miró con tristeza a la pareja del pueblo esclavizado. Sus ojos y los de los sacerdotes reunidos casi se salieron de sus órbitas al darse cuenta, para su asombro, de que no era Moisés quien hablaba, sino Séfora, quien, contrariamente a la costumbre entonces imperante en Egipto, comenzó a dirigirse al faraón.
Él reaccionó con enojo: "¡Eres un perezoso! ¡Solo quieres eludir tu trabajo! ¿Una sequía catastrófica? Mis sacerdotes no informan nada parecido. De ahora en adelante, tendrás que arreglártelas con la misma cantidad de ladrillos, ¡pero sin paja! ¡Instruiré a tus capataces con más rigor; te castigarán!". Ante esto, Moisés fue confrontado por un grupo de capataces israelitas: "Lo has empeorado todo. El faraón nos odia aún más ahora. No queríamos problemas". Moisés suspiró a Séfora: «Asustaste al faraón. No creo que te haya entendido. Me temo que tendrás que explicárselo con más claridad».
A regañadientes, Séfora y Moisés obtuvieron una segunda audiencia. Ella le contó al faraón Seti II que la crecida del Nilo era fluctuante, la agricultura estaba al límite de sus posibilidades, la administración estaba desbordada y el clima era inestable. Séfora proviene de una cultura móvil, conocedora de la naturaleza y del desierto; Ella puede reconocer estos patrones: “Cuando la crecida del Nilo baja demasiado y sube la temperatura, el agua se vuelve roja. Se vuelve turbia. Cuando el agua se vuelve roja, las ranas huyen. Cuando las ranas se van, llegan los mosquitos. Cuando llegan los mosquitos, las moscas los siguen. Cuando llegan las moscas, el ganado enferma. Cuando el ganado enferma, la gente enferma. Cuando las estaciones se descontrolan, la cosecha se pierde. Cuando la cosecha se pierde, llegan las langostas. Cuando la vegetación muere, los sedimentos se desprenden y se desatan incendios, hasta que las tormentas de arena y el fuego oscurecen el cielo. Si todo esto sucede, la sociedad egipcia sufrirá tanto que, en una guerra civil, todos sus primogénitos perderán la vida”.
Por un momento, el faraón la mira. Frunce el ceño. El sacerdocio también está tan quieto y silencioso que se puede oír la respiración de la gente. Pero entonces comienza Seti II. Una risa faraónica y fuerte llena la sala. Los sacerdotes se unen de inmediato para apoyar a su rey. "Hagan su trabajo", dice el faraón con una sonrisa antes de que los escoltaran fuera.
Pero las plagas comienzan, una tras otra. Las crisis azotan a la sociedad egipcia, y el faraón Seti II se pone nervioso. Tras el marchitamiento de la vegetación, el fracaso de la cosecha y, finalmente, incendios y tormentas de arena que oscurecen el cielo, entra en pánico y ordena a sus sacerdotes usar el Papiro Bremner-Rhind, especialmente el texto para derrocar a Apofis, el dios de la oscuridad. Y así, siguiendo las instrucciones del papiro, los sacerdotes realizan conjuros contra Apofis, rituales protectores nocturnos, usan fórmulas apotropaicas y estudian textos cosmológicos sobre la vulnerabilidad del sol. Llevan a cabo instrucciones sobre cómo mantener el orden de Maat durante la noche.
Amenmesse, predecesor directo de Seti II, es un rey cuyo reinado es objeto de controversia en la investigación académica, y existen diversas opiniones sobre la fecha de su reinado. Probablemente fue hijo del faraón Merenptah y su esposa Tachat, hija de Ramsés II. Merenptah se casó con su hermana Isisnofret II y probablemente también con Tachat, madre del posterior faraón Amenmesse. De este matrimonio con Isisnofret II, se dice que nacieron Seti II, también llamado Seti Merenptah, actual faraón y sucesor de Amenmesse, así como el posterior faraón Dowsret. Según una teoría, Amenmesse era idéntico a Messui, virrey de Kush, quien ya estaba documentado bajo Merenptah y brevemente bajo Seti II. Según esta teoría, habría sido rey rival de Seti II durante cuatro años (1203-1199). Fue depuesto, expulsado y exiliado, por lo que estableció su reino rival en el Alto Egipto. Contaba con apoyos entre el sacerdocio, especialmente en Tebas, y poseía experiencia militar. Ramsés II y sus sucesores habían promovido con vehemencia el culto a Set, dios del desierto, el caos, las tormentas y la violencia, pero debilitaron el culto a Amón, dios del viento y la fertilidad, lo que enfureció a los sacerdotes tebanos.
Uno de estos sacerdotes tebanos tenía un hermano que también era sacerdote, aunque bajo el reinado de Seti II. Gracias a esta conexión, Amenmesse se enteró de la situación en el Bajo Egipto. Decidió que las condiciones eran menos propicias para un ataque militar convencional y más propicias para un golpe de Estado al amparo de la oscuridad y la confusión. Sin embargo, un mercader madianita avistó a tiempo a la banda de asesinos que se acercaba y advirtió a Séfora. Ella instruyó a los israelitas sobre cómo protegerse utilizando jeroglíficos que expresaban un tabú religioso egipcio. Marcan sus puertas con los símbolos 𓋴𓂧𓈙𓂋 - sdšr, que significa teñir algo de rojo, rojo como la sangre de un cordero. Los secuaces de Amenmesse los perdonan.
Finalmente, Séfora y Moisés vuelven a solicitar una audiencia con el faraón Seti II, quien permanece encorvado sobre su trono, desesperado, con la mirada apagada. Su primer hijo también ha sido asesinado. Los secuaces han dejado claras marcas de su rey rival. "¿Qué quieres?", pregunta con irritación.
"Por favor, concédele a nuestro pueblo la oportunidad de ir al desierto y celebrar un banquete de sacrificios", dice Séfora.
"¿Un banquete de sacrificios?", le tiembla la voz al faraón. "Muy bien, lo concedo", mira el faraón con cierta furtiva mirada a sus sacerdotes, luego vuelve a mirar a Séfora: "¡Por favor, vete, quítate de mi vista!".
Sin embargo, Séfora no dijo toda la verdad. Los israelitas no regresaron. Fue un líder de caravana quien informó a Seti II que los esclavizados escapaban, y el faraón, furioso, envió a sus tropas. Y como las sequías, que ya habían provocado el colapso del Nilo como la primera plaga, no habían terminado, y el cambio climático continuaba, solo Séfora, de Madián, sabía que el Mar Rojo llevaba tiempo reseco, que no había sido tan profundo en todas partes desde hacía bastante tiempo. En un punto transitable, cruzaron la cuenca entre bancos de arena y marismas. También fue Séfora, cuyo conocimiento de las estrellas y la posición del sol les permitió navegar por el desierto, más allá de los territorios habitados por los filisteos. Fue Séfora quien negoció con un comerciante un trozo de madera de cedro y les mostró cómo purificar el agua con ella, haciéndola potable.
Cuando el grupo llegó al Monte Sinaí, acamparon. Sin embargo, sus exploradores no encontraron la manera de penetrar más al norte durante mucho tiempo. Los filisteos son demasiado poderosos, como la antigua ciudad de Jericó. Séfora pasa el resto de sus días enseñando filosofía: «No pienses en imágenes, sino en principios», «No confundas la señal con la cosa», «Evita el dualismo cuando duplica el mundo», «Una imagen es solo una imagen, es solo una imagen», «Ninguna imagen muestra la verdad».
Es Josué, hijo de Nun, quien un día tiene un encuentro. Se encuentra con Rahab, quien había huido de Jericó, hija ilegítima de la unión entre un miembro de la clase alta local y un plebeyo, y estuvo oculta en cautiverio hasta su escape. La hija de Jericó se convierte y se casa con Josué. Revela a los israelitas pasadizos secretos que conducen a las antiguas estructuras subterráneas de Jericó, similares a las de Troya. Esto les permite asestar un golpe decisivo contra la clase alta. Finalmente, nada les impide regresar a Canaán.
La generación que regresa, llevando consigo la filosofía de Séfora, se encuentra con las tribus sin líderes de la época de los Jueces en las aldeas de las montañas de Canaán. En ausencia de su clase dominante, estas tribus habían comenzado a establecer un culto centrado en la imagen de un becerro de oro, tras haber buscado también el consejo de los pueblos vecinos sobre otros asuntos. Se necesitaría cierto conflicto para que los israelitas que regresaban pudieran convencerlos de que adorar la imagen de un becerro de oro no era prudente. Como expresión artística de la filosofía de Séfora sobre la mera naturaleza de la imagen, surgió finalmente el Arca de la Alianza: el símbolo móvil del símbolo, la memoria de la idea como idea.
Sin embargo, generaciones después, alrededor del siglo XIII a. C., cuando el sabio rey Salomón falleció y la reina regresó a Saba con su hijo, comenzó la desintegración, inicialmente en dos reinos. Al principio, fue el comercio lo que permitió que los amuletos y otros objetos babilónicos entraran en la sociedad israelita. Cada vez era más difícil encontrar una pareja que no insistiera en adorar a Ishtar. Con el tiempo, territorios enteros cayeron bajo control babilónico. Algunos miembros de las clases altas que se negaron a pagar tributo religioso fueron llevados a Babilonia en el siglo VI a. C., bajo el reinado de Nabucodonosor II.
Una generación posterior de estos exiliados registró su historia, pero como nunca habían visto Israel, ya no comprendían todos los detalles. Además, estaban en cierta medida influenciados por las creencias y los roles de género imperantes en la época. Así, bajo su supervisión editorial, no se registró la historia de la filosofía de Séfora, sino que, en lugar de Séfora y posteriormente Rahab, Moisés y Josué ocuparon un lugar central. De hecho, fueron principalmente los aspectos morales y filosóficos los que recordaron y comprendieron. Los babilonios, a su vez, se burlaron de los exiliados, comparando sus ideas con la religión dualista, aunque monoteísta, de Zoroastro. En consecuencia, la generación responsable del proceso editorial del texto se adaptó un poco más a su nuevo entorno en su autopresentación. Simplemente reemplazaron a las dos mujeres del Éxodo por la idea de un solo Dios. Sin embargo, preservaron la narrativa dentro de la estructura del texto, una narrativa que, en última instancia, no oculta su verdadera naturaleza: la historia de Séfora, quien salva a su "esposo de sangre" de Dios (שְׁמוֹת, Éxodo 4:24-25).
Register der Überlieferung der Übersetzungen bis 1950
Zippora. Rekonstruiert (in English: Zipporah; en Español: Séfora; Fig.: "Moses and his Ethiopian wife Zipporah", "Mozes en zijn Ethiopische vrouw Sippora", Jacob Jordaens, c. 1650; Zipporah is referred to as a "Cushite woman" in Numbers 12, Midianites themselves were later called "Kushim" at times, "Aethiopissa" in the Latin Vulgate Bible version of 4th cent.)
Personenregister (Übersetzungen etc.)
Adressregister
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
E-Mail: kriswagenseil [at] gmx [point] de