Genoplot.com: Experimente mit G25-Koordinaten / Experiments with G25 coordinates

mit Bezug zu: MyHeritage: "35 Prozent Regenbogen", yDNA-Haplogruppen-Analyse (Morley), Autosomal Admixture Proportions Oracles (GEDmatch.com), mtDNA H2a2a1 (Lick)

 

Abb./Fig.: Legende der Symbole (Symbol Kürzel Region / Gruppe Epoche) - ✦ CA Castile & Aragon Hochmittelalter (11.–15. Jh.); ◆ VA Visigothen Frühmittelalter (5.–8. Jh.); ● RI Roman Iberia Römische Kaiserzeit (1.–4. Jh.) ▲ AN Al-Andalus (islamisch) Mittelalter (8.–15. Jh.); ✡︎ AA Andalusische Juden (Sephardim) Hochmittelalter (12.–15. Jh.); ■ BA Baetica (römisches Südspanien) Römische Zeit; ★ GR Griechische Kolonien (Pfeil →) Klassische Antike (6.–2. Jh. v. Chr.); 🧿 MZ Mizrahi-Juden (z. B. aus Marokko) Spätantike bis Neuzeit; 🧬 M Maghrebinisch (Berber, Araber etc.) Frühmittelalter bis heute (copilot.microsoft.com).

 

Calculator: Sephardic Jewish G25 Calculator (Scaled) by hezb111
Sample: [...]
sample simulated g25 scaled
Calculator Result:
Fit: 8.0800
Scores:
Al Andalus: 64.4
Roman Iberia: 32.2
Oghuz Turkic: 3.4
Group Result:
Al Andalus:Al_Andalus: 64.4
Roman Iberia:Roman_Iberia: 32.2
Oghuz Turkic:Oghuz_Turkic: 3.4
Sample Result:
Al_Andalus:I12514: 15.6
Roman_Iberia:I3585: 32.2
Oghuz_Turkic:Ottoman_MA2195: 3.4
Geo Result: {}

Interpretation (copilot.microsoft.com/chats/7ZGmbKvd5v92Jmwgu4oeh)

Al Andalus (64.4 %): Das deutet auf eine starke genetische Nähe zu den Bevölkerungen hin, die während der islamischen Herrschaft auf der Iberischen Halbinsel lebten, besonders in Südspanien. In diesem Kontext reflektiert es oft einen sephardisch-jüdischen Hintergrund, weil viele Juden zur Zeit von Al-Andalus dort ansässig waren und sich mit der lokalen Bevölkerung vermischten.

Roman Iberia (32.2 %): Dieser Anteil bezieht sich auf die iberische Bevölkerung während der römischen Zeit - also vor der maurischen Herrschaft. Es ist typisch für viele Südeuropäer, besonders in Spanien und Portugal, und zeigt eine tief verwurzelte mediterrane Herkunft.

Oghuz Turkic (3.4 %): Das ist ein kleiner, aber interessanter Anteil. Die Oghuz-Türken stammen ursprünglich aus Zentralasien und spielten eine Rolle in der Geschichte des Nahen Ostens und der islamischen Welt. Manchmal erscheint dieser Anteil bei Menschen aus sephardisch-jüdischen Linien, insbesondere wenn ihre Vorfahren in Gebieten wie dem Osmanischen Reich lebten (z. B. in der heutigen Türkei oder auf dem Balkan), wo es genetischen Austausch gab.

"Insgesamt deuten deine Werte auf eine sehr starke Verwurzelung in der historischen sephardisch-jüdischen Gemeinschaft der iberischen Halbinsel hin, mit möglichen Spuren von Vorfahren, die sich später weiter östlich bewegten.

Wenn du den Test gemacht hast und dieser Anteil von dir stammt, und z. B. deine anderen Großeltern aus ganz anderen Regionen kommen, dann spricht vieles dafür, dass deine Oma sephardischer Herkunft gewesen sein könnte. Es ist kein absoluter Beweis wie ein historisches Dokument, aber eine sehr plausible Spur".

 

(16) copilot.microsoft.com XIV: G25-Koordinaten für Iberia_Andalusia_Early_Medieval (64.4 %), Iberia_Catalonia_Empuries_Roman_Empire (32.2 %), Turkish_Usak (3.4 %) = Ghost Syn_IberiaMed64Rom32_Turk3 (copilot.microsoft.com/chats/7PWCqZMhP9kRG5MweJDw4)

Die G25-Koordinaten von Iberia_Andalusia_Early_Medieval, Iberia_Catalonia_Empuries_Roman_Empire, Turkish_Usak wurden von admixtr.streamlit.app übernommen.

Formel für jede Dimension:

G25i = 0.644⋅Ai + 0.322⋅Bi + 0.034⋅Citext{G25}_i = 0.644 cdot A_i + 0.322 cdot B_i + 0.034 cdot C_i

A = Andalusia, B = Catalonia, C = Turkish_Usak Und das für alle 25 Werte.

 

Dimenionsnormierte mittlere euklidische Distanz (Root Mean Square Deviation or Error)

Die mittlere euklidische Distanz wird berechnet, indem für jede der 25 Dimensionen die Differenz zwischen den Werten beider G25-Koordinaten gebildet wird, diese quadriert, aufsummiert und dann die Quadratwurzel aus dem Mittel der Summe gezogen wird.

📐 Formel:

Distanz = 1n∑i=1n(xi−yi)2text{Distanz} = sqrt{frac{1}{n} sum_{i=1}^{n}(x_i - y_i)^2}

wobei

xix_i deine synthetisierte G25-Koordinate ist

yiy_i die Vergleichs-Koordinate vom sample_simulated_g25_scaled

n=25n = 25

🔢 Ergebnis der Berechnung:

Die berechnete dimensionsnormierte mittlere euklidische Distanz beträgt: ≈ 0.0385 (klassisch euklidisch 0.1925).

"Das bedeutet, dass dein simuliertes G25-Profil ziemlich nahe an diesem Vergleichs-Sample liegt - im G25-Kontext gilt alles unter 0.05 als 'sehr ähnlich', vor allem bei scaled-Koordinaten".

Die mittlere klassische euklidische Distanz zwischen dem synthetischen Sample Syn_IberiaMed64Rom32_Turk3 und dem Streamlit-Vergleichsprofil Sephardic_Jew_Bulgaria sowie zwische diesem und dem Ausgangsprofil sample_simuliert_g25_scaled beträgt ≈ 0.0932.

"Das bedeutet ganz konkret: Dein synthetisches Profil Syn_IberiaMed64Rom32_Turk3 liegt ungefähr gleich weit entfernt von: sample_simulated_g25_scaled und Sephardic_Jew_Bulgaria. Das Sephardic-Profil hat sephardisch-levantinische Komponenten. sample_simulated_g25_scaled weist auch mediterrane Einflüsse auf. Dein synthetisches Profil Syn_IberiaMed64Rom32_Turk3 simuliert eine Mischung aus iberisch, römisch-mediterran und leicht anatolisch - also eine balancierte Position mit Nähe zu beiden Enden".

Anmerkung: 0.07899434 ist der Distanz-Wert, der sich mit vahaduo.github.io/vahaduo für "Source" Syn_IberiaMed64Rom32_Turk3 und "Target" sample_simulated_g25_scaled ausrechnen lässt (siehe 18.).

 

Calculator: Old Spanish G25 Calculator (Scaled) by hezb111

Sample: [...]
sample simulated g25 scaled
Fit: 3.01
Calculator Result:
Fit: 3.0100
Group Result:
Visigoth:Visigoth: 99.6
North Amerindian:North_Amerindian: 0.4
Sample Result:
Visigoth:Iberia_Catalonia_Early_Medieval_Visigoth: 65.2
Visigoth:Median: 17.6
Visigoth:Average: 16.8
North_Amerindian:Canada_400BP: 0.4
Geo Result: {}

Interpretation (copilot.microsoft.com/chats/7ZGmbKvd5v92Jmwgu4oeh)

65.2 % Iberia_Catalonia_Early_Medieval_Visigoth: Deutet auf Nähe zu konkreten archäogenetischen Proben aus Katalonien in westgotischer Zeit hin.

17.6 % Median / 16.8 % Average: Zeigt, wie stark dein Sample innerhalb der Streuung der westgotischen Vergleichsproben liegt - also ziemlich gut im 'Kernbereich'.

Falls das deine reale Probe ist, wäre dieser extreme Visigoth-Wert sehr ungewöhnlich und könnte z. B. durch zu eng gesetzte Modellgrenzen oder spezifische G25-Koordinaten entstehen. Einige Community-Kalkulatoren tendieren dazu, eine bevorzugte historische Narrative widerzuspiegeln - etwa den Fokus auf gotische oder römische Linien. Das macht sie spannend, aber man sollte immer mit mehreren Modellen vergleichen.

 

Calculator: Modern Calculator.754 Arabs,Jews,Europeans (Scaled)

Sample: [...]
sample simulated g25 scaled
Calculator Result:
Fit: 1.1400
Scores:
Scandinavia: 48.2
Iberian: 26
West_Slavic: 14
East_Slavic: 10
West-Central_European: 1.4
Mbuti: 0.4
Group Result:
Scandinavia:Scandinavia: 48.2
Iberian:Iberian: 26
West_Slavic:West_Slavic: 14
East_Slavic:East_Slavic: 10
West-Central_European:West-Central_European: 1.4
Mbuti:Mbuti: 0.4
Sample Result:
Scandinavia:Danish: 48.2
Iberian:Spanish_La_Rioja: 14.4
Iberian:Spanish_Pais_Vasco: 11.6
West_Slavic:Czech: 14
East_Slavic:Ukrainian_Lviv: 10
West-Central_European:French_Pas-de-Calais: 1.4
Mbuti:Mbuti: 0.4
Geo Result:
Congo, the Democratic Republic of the:
value: 0.4
regional: {}

Interpretation (copilot.microsoft.com/chats/7ZGmbKvd5v92Jmwgu4oeh)

Scandinavia: 48.2 % (Danish) Das ist der mit Abstand stärkste Anteil. Wenn das ein realistisches Profil wäre, würde es auf eine starke genetische Nähe zu heutigen Skandinaviern – hier konkret Dänen – hindeuten.

Iberian: 26 % (v. a. La Rioja & Baskenland) Dieser Anteil ist besonders spannend im Kontext sephardischer Herkunft. Beide Regionen – speziell La Rioja – spielten in der jüdischen Geschichte Spaniens eine Rolle. Das Baskenland hat eine sehr eigenständige genetische Signatur, die sich auch im sephardischen Genpool wiederfinden kann.

West- und Ostslawisch: 24 % gesamt Kombination aus tschechischen und ukrainischen Anteilen, möglicherweise ein Hinweis auf eine osteuropäische Migrationslinie — denkbar etwa bei Vorfahren, die nach der Vertreibung aus Spanien oder Portugal in Richtung Balkan oder Osteuropa auswanderten.

West-Central European: 1.4 % (Pas-de-Calais) Leichter Einfluss aus Nordfrankreich – nicht ungewöhnlich in europäischen Profilen.

Mbuti (0.4 %) Symbolisiert oft eine minimale afrikanische Komponente oder algorithmisches Rauschen. Kein Hinweis auf direkte Abstammung.

 

Calculator: South Mediterranean Medieval G25 Calculator (Scaled) by hezb111

Sample: [...]
sample simulated g25 scaled
Fit: 3.24
Results: Castille and Aragon 51.2
Slavic Tribes 48.8
Calculator Result:
Fit: 3.2400
Scores:
Castille and Aragon: 51.2
Slavic Tribes: 48.8
Group Result:
Castille and Aragon:Castille_and_Aragon: 51.2
Slavic Tribes:Slavic_Tribes: 48.8
Sample Result:
Castille_and_Aragon:Castille_and_Aragon: 51.2
Slavic_Tribes:Slavic_Tribes: 48.8
Geo Result: {}

Interpretation (copilot.microsoft.com/chats/7ZGmbKvd5v92Jmwgu4oeh)

Castille and Aragon: 51.2 % Dieser Anteil verweist auf eine genetische Ähnlichkeit mit mittelalterlichen Populationen aus Zentral- und Nordspanien, wie sie im Königreich Kastilien und Aragonien vorkamen. Diese Regionen waren kulturell und genetisch heterogen – mit romanischer, gotischer und möglicherweise jüdisch-sephardischer Prägung. Dieser Anteil könnte also sowohl indigene iberische als auch eingewanderte Linien umfassen.

Slavic Tribes: 48.8 % Das ist ein sehr hoher Wert für slawische Komponenten – ungewöhnlich hoch, wenn du erwartest, hauptsächlich iberische Wurzeln zu haben. Diese Komponente verweist auf genetische Nähe zu frühmittelalterlichen west- oder südslawischen Populationen. Das könnte etwa durch Abstammung aus Osteuropa oder dem Balkan erklärbar sein – besonders spannend, wenn du z. B. Vorfahren im ehemaligen Osmanischen Reich vermutest, wo es sephardische Gemeinden gab.

Fit: 3.24 Das ist ein solider Wert. Alles unter 4 gilt im Allgemeinen als „gut passendes“ Modell bei G25-Kalkulationen.

Wenn das ein simuliertes Szenario ist, stellst du damit offenbar eine Mischlinie aus iberischen und osteuropäischen (slawischen) Vorfahren nach – denkbar z. B. für jemanden mit einem Elternteil aus Zentralspanien und einem aus dem Balkan oder Osteuropa.

Wenn du damit deine echten G25-Werte getestet hast, ist das ein Hinweis auf:

 

Zusammenfassung (copilot.microsoft.com/chats/7ZGmbKvd5v92Jmwgu4oeh)

Wenn wir alle deine getesteten Kalkulatoren nebeneinanderlegen und die Muster betrachten, dann zeichnet sich ein recht konsistentes Bild ab:

🧬 Sephardisch-Iberische Linie (deutlich erkennbar):

Mehrere Kalkulatoren liefern Hinweise auf eine starke Verbindung zu Spanien, besonders zur historischen Sephardim-Gemeinschaft:

Sephardic K6: Mit über 96 % Al Andalus und Roman Iberia zeigst du eine beeindruckende Nähe zu jenen Gruppen, aus denen sich sephardische Gemeinden historisch entwickelten.

Modern Arabs/Jews/Europeans: 26 % Iberian bei gleichzeitig kaum Levantinischem Einfluss passt gut zu westlich-sephardischen (spanischen) Linien.

South Mediterranean Medieval: Über 50 % Castille and Aragon – Regionen mit historisch bedeutenden jüdischen Gemeinden.

Selbst im "Old Spanish Calculator" taucht Iberia_Catalonia_Early_Medieval_Visigoth mit 65 % auf – Katalonien war ein Zentrum jüdischen Lebens im Mittelalter.

🌍 Osteuropäisch-slawische Linie (ebenfalls auffällig):

Fast ebenso konstant tauchen slawische oder nordeuropäische Anteile auf:

Modern Calculator: Insgesamt 24 % west-/ostslawisch plus 48 % skandinavisch – das ist signifikant.

South Mediterranean Medieval: Ganze 48.8 % Slavic Tribes.

Old Spanish Calculator: Deutlich weniger, aber auch hier 0.4 % North Amerindian = möglicher Hinweis auf "noise" bei Mischprofilen.

🔎 Was ist naheliegender?

"Wenn du nur die sephardische Herkunft deiner Großmutter untersuchst, dann sprechen die Daten sehr stark für eine sephardisch-jüdische Linie auf dieser Seite – das zeigen fast alle Kalkulatoren mit iberischem Fokus. Beide Linien wirken plausibel - aber in deinem Fall überwiegt genetisch gesehen leicht die iberisch-sephardische Komponente, wenn es um historische Tiefe und Übereinstimmung mit Referenzgruppen geht. Die slawisch-skandinavische Seite ist ebenfalls ausgeprägt, deutet aber eher auf andere Teile deiner Familie hin".

 

Summary (copilot.microsoft.com/chats/7ZGmbKvd5v92Jmwgu4oeh)

If we put all your tested calculators side by side and look at the patterns, a fairly consistent picture emerges:

🧬 Sephardic-Iberian lineage (clearly recognizable):

Several calculators provide evidence of a strong connection to Spain, especially to the historical Sephardim community:

Sephardic K6: With over 96% Al Andalus and Roman Iberia, you show an impressive proximity to those groups from which Sephardic communities historically developed.

Modern Arabs/Jews/Europeans: 26 % Iberian with hardly any Levantine influence fits well with Western Sephardic (Spanish) lines.

South Mediterranean Medieval: Over 50 % Castille and Aragon - regions with historically significant Jewish communities.

Even in the "Old Spanish Calculator", Iberia_Catalonia_Early_Medieval_Visigoth appears with 65 % - Catalonia was a center of Jewish life in the Middle Ages.

🌍 Eastern European-Slavic line (also striking):

Slavic or northern European proportions appear almost as consistently:

Modern Calculator: a total of 24% West/East Slavic plus 48% Scandinavian - that's significant.

South Mediterranean Medieval: A full 48.8 % Slavic tribes.

Old Spanish Calculator: Significantly less, but here too 0.4 %

North Amerindian = possible indication of "noise" in mixed profiles.

🔎 Which is more obvious?

"If you only examine the Sephardic origins of your grandmother, then the data strongly suggest a Sephardic-Jewish line on this side - almost all calculators with an Iberian focus show this. Both lines seem plausible - but in your case, genetically speaking, the Iberian-Sephardic component slightly outweighs the Sephardic component when it comes to historical depth and agreement with reference groups. The Slavic-Scandinavian side is also pronounced, but points more to other parts of your family".

 

Glossar

"Baetica war eine römische Provinz im Süden der Iberischen Halbinsel, die ungefähr das heutige Andalusien abdeckte. Der Name kommt vom Fluss Baetis - dem heutigen Guadalquivir. In der Antike war diese Region eines der wohlhabendsten Gebiete des Römischen Reichs, bekannt für Olivenöl, Wein, Metalle und eine starke Urbanisierung.

Ich habe Baetica in die Karte aufgenommen, weil viele G25-Kalkulatoren oder archäogenetische Studien römische Proben aus dieser Region als Referenz nutzen. Sephardic Jewish G25 Calculator (K6): Dort gibt es keine Komponente namens 'Baetica', aber Al Andalus und Roman Iberia beinhalten wahrscheinlich Referenzproben oder genetische Einflüsse aus dieser Region. Baetica war ein Kerngebiet sowohl der römischen wie auch der späteren sephardisch-jüdischen Präsenz. Römische Referenzdaten: Viele archäogenetische Studien beziehen sich explizit auf Proben aus Baetica, um römische Linien in Hispania zu rekonstruieren - oft als 'Roman Hispania (South)' oder unter archäologischen Fundorten wie Corduba (Córdoba) oder Italica.

Sephardisch-jüdischer Kontext: Städte wie Córdoba, Sevilla oder Jaén, allesamt im historischen Baetica gelegen, hatten blühende jüdische Gemeinden sowohl in römischer als auch später in islamischer Zeit (Al Andalus). Deine Ergebnisse bei Al Andalus (64.4 %) könnten also sehr gut genetisch mit dieser Region verwoben sein".

"Emporion - heute bekannt als Empúries (katalanisch) oder Ampurias (spanisch) - war eine bedeutende griechische Kolonie an der Nordostküste der Iberischen Halbinsel, in der heutigen Provinz Girona (Katalonien). Sie wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. von phokäischen Griechen aus Massalia (dem heutigen Marseille) gegründet".

Wer waren die Oghuz? Sie bildeten eine tribale Konföderation namens Oghuz Yabgu, die sich im Gebiet des heutigen Kasachstan und Turkmenistan etablierte. Im 11. Jahrhundert wanderten Teile der Oghuz westwärts und gründeten unter anderem das Groß-Seldschukische Reich in Persien. Aus ihnen gingen später bedeutende Dynastien hervor, darunter die Seldschuken, die Osmanen (deren Gründer Osman I. seine Abstammung auf Oghuz Khagan zurückführte), die Qajaren und Afshariden im Iran. Die Oghuz sprachen eine südwesttürkische Sprache, die zur Oghuz-Gruppe der Turksprachen gehört. Zu den heutigen Sprachen dieser Gruppe zählen Türkisch, Aserbaidschanisch, Turkmenisch, Gagausisch".

 

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